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Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien

 

Der erste Monat der zweiten Etappe meiner Weltumrundung ist bereits vorüber. In diesem Monat bin ich durch Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien gefahren. Zur Zeit bin ich in Istanbul, wo ich 5 Tage verbringe um diese spannende, vor Geschichte strotzende Stadt genauer anzuschauen.

Der Grund, warum ich relativ schnell durch diese Länder gefahren bin, liegt darin, dass sie gelinde gesagt, langweilig sind. Langweilig in dem Sinne, dass sie landschaftlich keine „wow“-Gefühle aufkommen lassen. Ok, Österreich ist sicher schön, aber der Schweiz zu ähnlich und es war kein Schwerpunkt meiner Reise-Planung. Deshalb habe ich mir nur Salzburg und Wien genauer angeschaut, da ich in diesen Städten noch nie war.

In Ungarn interessierte mich eigentlich nur Budapest, welches eine wirklich schöne und geschichtsträchtige Stadt ist. Danach an den Plattensee, der sich als eher enttäuschend herausstellte. Sehr touristisch. Danach ab nach Rumänien.

Rumänien und auch Bulgarien erwiesen sich als meistens flach und langweilig. Einzig wenn es mal in so was wie Berge (Karpaten) ging, wurde etwas spannender (wie Berge das so an sich haben!). Endlich mal ein paar Kurven! Beide Länder können ihren Armut nicht verbergen. Die Hauptstrassen sind teilweise neu und in hervorragendem Zustand, aber sobald es auf Nebenstrassen geht, gilt es Schlaglöchern auszuweichen und damit zu rechnen, dass nach der nächsten Kurve ein Stück Belag einfach fehlt. In Rumänien konnte ich erstmals Schotterpiste fahren, das freut das Motorradfahrerherz natürlich (natürlich nur wem das Spass macht). Die Stimmung in beiden Ländern war irgendwie komisch. Man merkt den Leuten an, dass sie nicht zufrieden sind. Die Freundlichkeit lässt oft zu wünschen übrig. Man ist sachlich und eher zurückhaltend. Ich will natürlich nicht verallgemeinern, aber so habe ich es empfunden. Viele Häuser sind heruntergekommen, viel Abfall liegt den Strassen entlang. Die Leute haben andere Sorgen als der Umweltschutz... Ach ja, den ersten Plattfuss durfte ich auch schon reparieren. Das war in Rumänien.

Ich habe die typischen Anzeichen der 3.Welt gesehen wie herumstreunende Hunde, kaputte Strassen und Häuser, 1-lagiges Klopapier, überlaufende Duschtassen, viel herumliegender Abfall, auffallend viele Pferdekutschen und Ochsenkarren usw. Aber auch erstaunlich viele schöne und teure Autos und manchmal auch grosse Motorräder.

Man erklärte mir, dass diese den korrupten Regierungsbeamten, Politiker oder Kriminellen gehöre. Wenn man sich die Löhne erklären lässt, leuchtet das ein. Ein Rezeptionist in einem guten Hotel verdient ungefähr 200 bis 250 Euro pro Monat (in Rumänien wie in Bulgarien). Das sei ein ganz normaler Lohn in einem Dienstleistungsbetrieb… Wie soll man sich da die neuesten Mercedes, BMW's oder Audis leisten können???

In Bulgarien habe ich Botio und Eli besucht, die ich kurz zuvor per Facebook kennengelernt hatte. Da ihr Wohnort auf dem Weg lag, beschloss ich kurzerhand, diese zwei zu besuchen. Es war ein wunderbares Erlebnis. Beide sind total nett und waren so was von glücklich, mich persönlich kennengelernt zu haben. Beide träumen davon, Bulgarien so schnell wie möglich zu verlassen, dazu aber aus finanziellen Gründen keine Chance dazu haben. Umso begeisterter waren sie, in mir jemanden getroffen zu haben, der weit in der Welt herumkommt. Sie wollten stundenlang Geschichten aus aller Welt hören und druchlöcherten mich richtiggehend mit ihren Fragen. Sie zeigten mir die Highlights von Montana, ihrem Wohnort, und kümmerten sich sehr rührend um mich. Es war eine tolle und schöne Begegnung, die ich zwischenmenschlich sehr erfüllte. Einmal mehr wurde mir bewusst, in was für einer privilegierten Situation ich mich befinde und reiste fortan wieder vermehrt in diesem Geiste. Man sollte halt hin und wiede seine eigene Situation reflektieren, dann erscheinen kleine Problemchen plötzlich sehr marginal... Ich war glücklich darüber, diese zwei jungen und sehr netten Menschen besucht und kennengelernt zu haben.

Nun zog es mich aber sehr schnell weg von Bulgarien. Ich nahm noch schnell die Schwarzmeerküste in Augenschein und besuchte die in Osteuropa äusserst beliebte Küstenstadt Burgas. Auch dort war es eher enttäuschend. Der nicht sonderlich schöne Strand war zugepflastert mit Sonnenschirmen und im Ort selber war ausser in einem 5-Sterne Hotel kein Bett zu finden. Es war Hauptsaison und die Stadt überlaufen mit Polen, Russen, Tschechen und Ukrainer. Also genoss ich für 2 Nächte den Luxus und fuhr danach direkt an die Grenze zur Türkei.

Danach fing das Abenteuer für mich erst richtig an...

 

20. August 2010

 

 

 

Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien

 

Der erste Monat der zweiten Etappe meiner Weltumrundung ist bereits vorüber. In diesem Monat bin ich durch Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien gefahren. Zur Zeit bin ich in Istanbul, wo ich 5 Tage verbringe um diese spannende, vor Geschichte strotzende Stadt genauer anzuschauen.

Der Grund, warum ich relativ schnell durch diese Länder gefahren bin, liegt darin, dass sie gelinde gesagt, langweilig sind. Langweilig in dem Sinne, dass sie landschaftlich keine „wow“-Gefühle aufkommen lassen. Ok, Österreich ist sicher schön, aber der Schweiz zu ähnlich und es war kein Schwerpunkt meiner Reise-Planung. Deshalb habe ich mir nur Salzburg und Wien genauer angeschaut, da ich in diesen Städten noch nie war.

In Ungarn interessierte mich eigentlich nur Budapest, welches eine wirklich schöne und geschichtsträchtige Stadt ist. Danach an den Plattensee, der sich als eher enttäuschend herausstellte. Sehr touristisch. Danach ab nach Rumänien.

Rumänien und auch Bulgarien erwiesen sich als meistens flach und langweilig. Einzig wenn es mal in so was wie Berge (Karpaten) ging, wurde etwas spannender (wie Berge das so an sich haben!). Endlich mal ein paar Kurven! Beide Länder können ihren Armut nicht verbergen. Die Hauptstrassen sind teilweise neu und in hervorragendem Zustand, aber sobald es auf Nebenstrassen geht, gilt es Schlaglöchern auszuweichen und damit zu rechnen, dass nach der nächsten Kurve ein Stück Belag einfach fehlt. In Rumänien konnte ich erstmals Schotterpiste fahren, das freut das Motorradfahrerherz natürlich (natürlich nur wem das Spass macht). Die Stimmung in beiden Ländern war irgendwie komisch. Man merkt den Leuten an, dass sie nicht zufrieden sind. Die Freundlichkeit lässt oft zu wünschen übrig. Man ist sachlich und eher zurückhaltend. Ich will natürlich nicht verallgemeinern, aber so habe ich es empfunden. Viele Häuser sind heruntergekommen, viel Abfall liegt den Strassen entlang. Die Leute haben andere Sorgen als der Umweltschutz... Ach ja, den ersten Plattfuss durfte ich auch schon reparieren. Das war in Rumänien.

Ich habe die typischen Anzeichen der 3.Welt gesehen wie herumstreunende Hunde, kaputte Strassen und Häuser, 1-lagiges Klopapier, überlaufende Duschtassen, viel herumliegender Abfall, auffallend viele Pferdekutschen und Ochsenkarren usw. Aber auch erstaunlich viele schöne und teure Autos und manchmal auch grosse Motorräder.

Man erklärte mir, dass diese den korrupten Regierungsbeamten, Politiker oder Kriminellen gehöre. Wenn man sich die Löhne erklären lässt, leuchtet das ein. Ein Rezeptionist in einem guten Hotel verdient ungefähr 200 bis 250 Euro pro Monat (in Rumänien wie in Bulgarien). Das sei ein ganz normaler Lohn in einem Dienstleistungsbetrieb… Wie soll man sich da die neuesten Mercedes, BMW's oder Audis leisten können???

In Bulgarien habe ich Botio und Eli besucht, die ich kurz zuvor per Facebook kennengelernt hatte. Da ihr Wohnort auf dem Weg lag, beschloss ich kurzerhand, diese zwei zu besuchen. Es war ein wunderbares Erlebnis. Beide sind total nett und waren so was von glücklich, mich persönlich kennengelernt zu haben. Beide träumen davon, Bulgarien so schnell wie möglich zu verlassen, dazu aber aus finanziellen Gründen keine Chance dazu haben. Umso begeisterter waren sie, in mir jemanden getroffen zu haben, der weit in der Welt herumkommt. Sie wollten stundenlang Geschichten aus aller Welt hören und druchlöcherten mich richtiggehend mit ihren Fragen. Sie zeigten mir die Highlights von Montana, ihrem Wohnort, und kümmerten sich sehr rührend um mich. Es war eine tolle und schöne Begegnung, die ich zwischenmenschlich sehr erfüllte. Einmal mehr wurde mir bewusst, in was für einer privilegierten Situation ich mich befinde und reiste fortan wieder vermehrt in diesem Geiste. Man sollte halt hin und wiede seine eigene Situation reflektieren, dann erscheinen kleine Problemchen plötzlich sehr marginal... Ich war glücklich darüber, diese zwei jungen und sehr netten Menschen besucht und kennengelernt zu haben.

Nun zog es mich aber sehr schnell weg von Bulgarien. Ich nahm noch schnell die Schwarzmeerküste in Augenschein und besuchte die in Osteuropa äusserst beliebte Küstenstadt Burgas. Auch dort war es eher enttäuschend. Der nicht sonderlich schöne Strand war zugepflastert mit Sonnenschirmen und im Ort selber war ausser in einem 5-Sterne Hotel kein Bett zu finden. Es war Hauptsaison und die Stadt überlaufen mit Polen, Russen, Tschechen und Ukrainer. Also genoss ich für 2 Nächte den Luxus und fuhr danach direkt an die Grenze zur Türkei.

Danach fing das Abenteuer für mich erst richtig an...

 

20. August 2010

 

 

 

Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien

 

Der erste Monat der zweiten Etappe meiner Weltumrundung ist bereits vorüber. In diesem Monat bin ich durch Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien gefahren. Zur Zeit bin ich in Istanbul, wo ich 5 Tage verbringe um diese spannende, vor Geschichte strotzende Stadt genauer anzuschauen.

Der Grund, warum ich relativ schnell durch diese Länder gefahren bin, liegt darin, dass sie gelinde gesagt, langweilig sind. Langweilig in dem Sinne, dass sie landschaftlich keine „wow“-Gefühle aufkommen lassen. Ok, Österreich ist sicher schön, aber der Schweiz zu ähnlich und es war kein Schwerpunkt meiner Reise-Planung. Deshalb habe ich mir nur Salzburg und Wien genauer angeschaut, da ich in diesen Städten noch nie war.

In Ungarn interessierte mich eigentlich nur Budapest, welches eine wirklich schöne und geschichtsträchtige Stadt ist. Danach an den Plattensee, der sich als eher enttäuschend herausstellte. Sehr touristisch. Danach ab nach Rumänien.

Rumänien und auch Bulgarien erwiesen sich als meistens flach und langweilig. Einzig wenn es mal in so was wie Berge (Karpaten) ging, wurde etwas spannender (wie Berge das so an sich haben!). Endlich mal ein paar Kurven! Beide Länder können ihren Armut nicht verbergen. Die Hauptstrassen sind teilweise neu und in hervorragendem Zustand, aber sobald es auf Nebenstrassen geht, gilt es Schlaglöchern auszuweichen und damit zu rechnen, dass nach der nächsten Kurve ein Stück Belag einfach fehlt. In Rumänien konnte ich erstmals Schotterpiste fahren, das freut das Motorradfahrerherz natürlich (natürlich nur wem das Spass macht). Die Stimmung in beiden Ländern war irgendwie komisch. Man merkt den Leuten an, dass sie nicht zufrieden sind. Die Freundlichkeit lässt oft zu wünschen übrig. Man ist sachlich und eher zurückhaltend. Ich will natürlich nicht verallgemeinern, aber so habe ich es empfunden. Viele Häuser sind heruntergekommen, viel Abfall liegt den Strassen entlang. Die Leute haben andere Sorgen als der Umweltschutz... Ach ja, den ersten Plattfuss durfte ich auch schon reparieren. Das war in Rumänien.

Ich habe die typischen Anzeichen der 3.Welt gesehen wie herumstreunende Hunde, kaputte Strassen und Häuser, 1-lagiges Klopapier, überlaufende Duschtassen, viel herumliegender Abfall, auffallend viele Pferdekutschen und Ochsenkarren usw. Aber auch erstaunlich viele schöne und teure Autos und manchmal auch grosse Motorräder.

Man erklärte mir, dass diese den korrupten Regierungsbeamten, Politiker oder Kriminellen gehöre. Wenn man sich die Löhne erklären lässt, leuchtet das ein. Ein Rezeptionist in einem guten Hotel verdient ungefähr 200 bis 250 Euro pro Monat (in Rumänien wie in Bulgarien). Das sei ein ganz normaler Lohn in einem Dienstleistungsbetrieb… Wie soll man sich da die neuesten Mercedes, BMW's oder Audis leisten können???

In Bulgarien habe ich Botio und Eli besucht, die ich kurz zuvor per Facebook kennengelernt hatte. Da ihr Wohnort auf dem Weg lag, beschloss ich kurzerhand, diese zwei zu besuchen. Es war ein wunderbares Erlebnis. Beide sind total nett und waren so was von glücklich, mich persönlich kennengelernt zu haben. Beide träumen davon, Bulgarien so schnell wie möglich zu verlassen, dazu aber aus finanziellen Gründen keine Chance dazu haben. Umso begeisterter waren sie, in mir jemanden getroffen zu haben, der weit in der Welt herumkommt. Sie wollten stundenlang Geschichten aus aller Welt hören und druchlöcherten mich richtiggehend mit ihren Fragen. Sie zeigten mir die Highlights von Montana, ihrem Wohnort, und kümmerten sich sehr rührend um mich. Es war eine tolle und schöne Begegnung, die ich zwischenmenschlich sehr erfüllte. Einmal mehr wurde mir bewusst, in was für einer privilegierten Situation ich mich befinde und reiste fortan wieder vermehrt in diesem Geiste. Man sollte halt hin und wiede seine eigene Situation reflektieren, dann erscheinen kleine Problemchen plötzlich sehr marginal... Ich war glücklich darüber, diese zwei jungen und sehr netten Menschen besucht und kennengelernt zu haben.

Nun zog es mich aber sehr schnell weg von Bulgarien. Ich nahm noch schnell die Schwarzmeerküste in Augenschein und besuchte die in Osteuropa äusserst beliebte Küstenstadt Burgas. Auch dort war es eher enttäuschend. Der nicht sonderlich schöne Strand war zugepflastert mit Sonnenschirmen und im Ort selber war ausser in einem 5-Sterne Hotel kein Bett zu finden. Es war Hauptsaison und die Stadt überlaufen mit Polen, Russen, Tschechen und Ukrainer. Also genoss ich für 2 Nächte den Luxus und fuhr danach direkt an die Grenze zur Türkei.

Danach fing das Abenteuer für mich erst richtig an...

 

20. August 2010

 

 

 

Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien

 

Der erste Monat der zweiten Etappe meiner Weltumrundung ist bereits vorüber. In diesem Monat bin ich durch Österreich, Ungarn, Rumänien und Bulgarien gefahren. Zur Zeit bin ich in Istanbul, wo ich 5 Tage verbringe um diese spannende, vor Geschichte strotzende Stadt genauer anzuschauen.

Der Grund, warum ich relativ schnell durch diese Länder gefahren bin, liegt darin, dass sie gelinde gesagt, langweilig sind. Langweilig in dem Sinne, dass sie landschaftlich keine „wow“-Gefühle aufkommen lassen. Ok, Österreich ist sicher schön, aber der Schweiz zu ähnlich und es war kein Schwerpunkt meiner Reise-Planung. Deshalb habe ich mir nur Salzburg und Wien genauer angeschaut, da ich in diesen Städten noch nie war.

In Ungarn interessierte mich eigentlich nur Budapest, welches eine wirklich schöne und geschichtsträchtige Stadt ist. Danach an den Plattensee, der sich als eher enttäuschend herausstellte. Sehr touristisch. Danach ab nach Rumänien.

Rumänien und auch Bulgarien erwiesen sich als meistens flach und langweilig. Einzig wenn es mal in so was wie Berge (Karpaten) ging, wurde etwas spannender (wie Berge das so an sich haben!). Endlich mal ein paar Kurven! Beide Länder können ihren Armut nicht verbergen. Die Hauptstrassen sind teilweise neu und in hervorragendem Zustand, aber sobald es auf Nebenstrassen geht, gilt es Schlaglöchern auszuweichen und damit zu rechnen, dass nach der nächsten Kurve ein Stück Belag einfach fehlt. In Rumänien konnte ich erstmals Schotterpiste fahren, das freut das Motorradfahrerherz natürlich (natürlich nur wem das Spass macht). Die Stimmung in beiden Ländern war irgendwie komisch. Man merkt den Leuten an, dass sie nicht zufrieden sind. Die Freundlichkeit lässt oft zu wünschen übrig. Man ist sachlich und eher zurückhaltend. Ich will natürlich nicht verallgemeinern, aber so habe ich es empfunden. Viele Häuser sind heruntergekommen, viel Abfall liegt den Strassen entlang. Die Leute haben andere Sorgen als der Umweltschutz... Ach ja, den ersten Plattfuss durfte ich auch schon reparieren. Das war in Rumänien.

Ich habe die typischen Anzeichen der 3.Welt gesehen wie herumstreunende Hunde, kaputte Strassen und Häuser, 1-lagiges Klopapier, überlaufende Duschtassen, viel herumliegender Abfall, auffallend viele Pferdekutschen und Ochsenkarren usw. Aber auch erstaunlich viele schöne und teure Autos und manchmal auch grosse Motorräder.

Man erklärte mir, dass diese den korrupten Regierungsbeamten, Politiker oder Kriminellen gehöre. Wenn man sich die Löhne erklären lässt, leuchtet das ein. Ein Rezeptionist in einem guten Hotel verdient ungefähr 200 bis 250 Euro pro Monat (in Rumänien wie in Bulgarien). Das sei ein ganz normaler Lohn in einem Dienstleistungsbetrieb… Wie soll man sich da die neuesten Mercedes, BMW's oder Audis leisten können???

In Bulgarien habe ich Botio und Eli besucht, die ich kurz zuvor per Facebook kennengelernt hatte. Da ihr Wohnort auf dem Weg lag, beschloss ich kurzerhand, diese zwei zu besuchen. Es war ein wunderbares Erlebnis. Beide sind total nett und waren so was von glücklich, mich persönlich kennengelernt zu haben. Beide träumen davon, Bulgarien so schnell wie möglich zu verlassen, dazu aber aus finanziellen Gründen keine Chance dazu haben. Umso begeisterter waren sie, in mir jemanden getroffen zu haben, der weit in der Welt herumkommt. Sie wollten stundenlang Geschichten aus aller Welt hören und druchlöcherten mich richtiggehend mit ihren Fragen. Sie zeigten mir die Highlights von Montana, ihrem Wohnort, und kümmerten sich sehr rührend um mich. Es war eine tolle und schöne Begegnung, die ich zwischenmenschlich sehr erfüllte. Einmal mehr wurde mir bewusst, in was für einer privilegierten Situation ich mich befinde und reiste fortan wieder vermehrt in diesem Geiste. Man sollte halt hin und wiede seine eigene Situation reflektieren, dann erscheinen kleine Problemchen plötzlich sehr marginal... Ich war glücklich darüber, diese zwei jungen und sehr netten Menschen besucht und kennengelernt zu haben.

Nun zog es mich aber sehr schnell weg von Bulgarien. Ich nahm noch schnell die Schwarzmeerküste in Augenschein und besuchte die in Osteuropa äusserst beliebte Küstenstadt Burgas. Auch dort war es eher enttäuschend. Der nicht sonderlich schöne Strand war zugepflastert mit Sonnenschirmen und im Ort selber war ausser in einem 5-Sterne Hotel kein Bett zu finden. Es war Hauptsaison und die Stadt überlaufen mit Polen, Russen, Tschechen und Ukrainer. Also genoss ich für 2 Nächte den Luxus und fuhr danach direkt an die Grenze zur Türkei.

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